Das Himalaya-Abenteuer, das vor der eigenen Haustür endet
Ein Vortrag über eine einjährige Fahrradtour durch den Himalaya verspricht atemberaubende Höhen, eisige Pässe und unvorhersehbare Hindernisse. Dass das größte und unüberwindbarste Hindernis dieses Abenteuers jedoch die Zentralverriegelung des eigenen Autos beim Beladen sein würde, damit hat wohl niemand gerechnet.
Statt packender Berichte aus den Bergen erlebten die geladenen Gäste der privaten Veranstaltung eine ganz andere Form von Nervenkitzel:
Der Künstler schloss versehentlich seine Wagenschlüssel im Auto ein – und schaffte es folglich nicht zur Galerie.
Was nach einem organisatorischen Albtraum klingt, entwickelte sich dank der hervorragenden Gastgeber und des entspannten Publikums zu einem großartigen, unvergesslichen Abend.
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Statt Frust herrschte pure Gemütlichkeit. Bei Fett- und Leberwurstschnitten, kühlem Bier und gutem Wein saßen alle Beteiligten zusammen. Es wurde viel gelacht, geplaudert und die unfreiwillige Anekdote des Künstlers gebührend gefeiert.
Fazit: Der Himalaya musste an diesem Abend zwar warten, dafür gab es aber eine Spitzen-Verpflegung und eine wunderbare Gemeinschaft. Ein absolut gelungener Abend, der beweist: Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben (oder das Autoschloss). Den Vortrag holen wir vielleicht nach – dann hoffentlich mit dem Schlüssel in der Hosentasche!
Die schöne Skulptur bleibt also in der Galerie und wird an das etwas andere Abenteuer erinnern.




















